Ich will das Verlorene wieder suchen und das Verirrte zurückbringen und das Verwundete verbinden und das Schwache stärken.
Hesekiel 34,16
Ihr irrtet umher wie Schafe, doch jetzt seid ihr zurückgekehrt zum Hirten, zum Beschützer eurer Seelen.
1. Petrus 2,25
Jesus spricht zu Thomas: Weil du mich gesehen hast, darum glaubst du? Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!
Johannes 20,29| Petershain | Kollm | See | |
| 02.04.2026 Gründonnerstag |
--> | --> | 19:00 Uhr Tischabendmahl mit anschl. Abendessen im Gemeindezentrum mit Pfarrer Bönisch |
| 03.04.2026 Karfreitag |
9:00 Uhr Abendmahlsgottesdienst mit Pfarrer Bönisch |
10:30 Uhr Abendmahlsgottesdienst mit Pfarrerin Ende |
15:00 Uhr Kreuzweg in der Kirche mit Pfarrer Bönisch |
| 04.04.2026 Osternacht |
--> | --> | 21:00 Uhr Feier der Hl. Osternacht anschl. Beisammensein am Osterfeuer mit Pfarrer Bönisch |
| 05.04.2026 Ostersonntag |
--> | 10:30 Uhr Gottesdienst mit Rüstzeitgruppe |
10:30 Uhr Familiengottesdienst in der Kirche mit Gottesdienstteam anschl. Kirchencafe |
| 06.04.2026 Ostermontag |
9:00 Uhr Gottesdienst mit Heinz Bittner |
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| 12.04.2026 Qusimodogeniti |
--> | 10:30 Uhr Abschlussgottesdienst zur Osterbibelschule mit Pfr. Jens Peter Erichsen |
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| 19.04.2026 Miserikordias Domini |
--> | --> | 10:30 Uhr Gottesdienst mit Vorstellung der Konfirmanden mit Pfarrer Bönisch und Lobpreisgruppe mit Kindergottesdienst |
| 26.04.2026 Jubilate |
9:00 Uhr Gottesdienst mit Pfarrer Bönisch |
10:30 Uhr Gottesdiens mit Heinz Bittner |
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Jesus spricht zu Thomas: Weil du mich gesehen hast, darum glaubst du? Selig sind, die nicht sehen und
doch glauben!
Johannes 20,29
Für viele Menschen ist Glauben das Gegenteil von Wissen. Nur was ich nicht besser weiß, muss ich eben glauben. Wenn ich aber mein Wissen erweitere, dann brauche ich eben so etwas wie Glauben nicht mehr. Die Wissenschaft reicht.
Diese Vorstellung hat aber einen Haken. Zunächst wirft mehr Wissen immer mehr Fragen auf, als beantwortet werden. Das macht ja Wissenschaft so spannend. Aber ich merke das Problem mit dem Wissen als Gegensatz zum Glauben spätestens dann, wenn man ich selber nicht mehr schaffe, alles zu überprüfen. Ich muss manches einfach glauben, weil ich sonst meinen Lebensalltag nicht bestehe. Wer kein Architekt ist, muss zum Beispiel glauben, dass das eigene Haus gut gebaut ist und einem nicht die Decke auf den Kopf fällt – ganz wörtlich. Ich muss vertrauen, dass da die Bauleute alles korrekt gemacht haben.
Deshalb ist Glauben eigentlich etwas völlig Normales. Alle machen das. – Nur von Jesus haben wir da noch gar nicht gesprochen.
Wer immer noch Glauben für das Gegenteil von Wissen hält, der ist in bester biblischer Gesellschaft mit Thomas, einem der zwölf Jünger Jesu. Er war aus irgendeinem Grund nicht dabei, als der auferstandene Jesus erschienen war. Er hatte ihn nicht gesehen. Aber das wollte er unbedingt. Er wollte ihn sogar anfassen. Er wollte begreifen, dass Jesus wirklich auferstanden ist. Ganz wörtlich: begreifen. Er wollte es wissen. Und Jesus erlaubt es ihm, als er wieder zu den Jüngern kommt. Denn Jesus ist ja real – und Realität kann man wahrnehmen. Jesus ist kein Märchen. Er muss sich nicht vor Forschung fürchten.
Doch Thomas bekommt von Jesus gesagt, dass das Sehen und Wahrnehmen nicht alles ist, wenn es um den Glauben an ihn geht. Ja, es reicht nicht. Selig – wirklich glücklich – ist erst der, sagt Jesus, der ihm vertraut. Voll vertraut. Weil man sonst nicht bestehen kann. Wie im Alltag. Und weil man nur dann sogar mit Jesus von den Toten auferstehen kann.
Ein gesegnetes Osterfest
Ihr Pfarrer
Albrecht Bönisch