Gott schuf sie als Mann und Frau und segnete sie und gab ihnen den Namen »Mensch«.
1. Mose 5,2
Einer komme dem andern mit Ehrerbietung zuvor.
Römer 12,10
Es ströme aber das Recht wie Wasser und die Gerechtigkeit wie ein nie versiegender Bach.
Amos 5,24| Petershain | Kollm | See/td> | |
| 05.07.2026 5. So. n. Trinitatis |
9:00 Uhr Gottesdienst mit Pfr. i. R. H.-A. Lichterfeld |
10:30 Uhr Familiengottesdienst mit dem Gottesdienstteam anschließend Kirchencafé |
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| 12.07.2026 6. So. n. Trinitatis |
--> | --> | 10:30 Uhr Gottesdienst mit Prädikant H. Bittner |
| 19.07.2026 7. So. n. Trinitatis |
9:00 Uhr Abendmahlsgottesdienst mit Sup. i. R. Dr. Th. Koppehl |
10:30 Uhr Abendmahlsgottesdienst mit Sup. i. R. Dr. Th. Koppehl |
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| 26.07.2026 8. So. n. Trinitatis |
--> | --> | 10:30 Uhr Abendmahlsgottesdienst mit Pfr. A. Bönisch |
| 02.08.2026 9. So. n. Trinitatis |
9:00 Uhr Gottesdienst mit Pfr. i. R. H.-A. Spengler |
10:30 Uhr Gottesdienst mit Pfr. i. R. H.-A. Spengler |
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| Freitag 07.08.2026 |
--> | --> | 19:00 Uhr Bläsergottesdienst |
| 16.08.2026 11. So. n. Trinitatis |
9:00 Uhr Abendmahlsgottesdienst zur Jubelkonfirmation mit Pfr. A. Bönisch |
<--> | 10:30 Uhr Abendmahlsgottesdienst zur Jubelkonfirmation mit Pfr. A. Bönisch |
| 23.08.2026 12. So. n. Trinitatis |
--> | 10:30 Uhr Familiengottesdienst mit Segnung der Schulanfänger und aller, die Neues beginnen, anschl. Kirchencafé mit Pfr. A. Bönisch und dem Gottesdienstteam |
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| 30.08.2026 13. So. n. Trinitatis |
10:30 Uhr Gottesdienst an der Schwarzen Lache in Kreba, anschl. Mittagsimbiss mit Pfr. A. Bönisch und Bläsern |
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| Freitag 04.09.2026 Schöpfungstag |
--> | 17:00 Uhr Abendgottesdienst mit Pfr. A. Bönisch |
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Es ströme aber das Recht wie Wasser und die Gerechtigkeit wie ein nie versiegender Bach. Amos 5,24
Die Hitze des Sommers bringt in mir starke Bilder hervor. Frisches Wasser, das nicht versickert. Danach dürsten Pflanzen, Tiere – und Menschen. Und das nicht nur nach dem kühlen Nass, auch bildlich gesprochen. In der Hitze der Kriegsnachrichten und Hassbotschaften versickert gerade alles, was wir uns unter Gerechtigkeit vorstellen. Gottes gute Gebote verdunsten in Abschreckungs- und Vergeltungslogik. Und der Puls steigt, weil das keinen kaltlässt.
Der Prophet Amos predigt dagegen Gottes Gerechtigkeit. Vor allem geht er die Verantwortlichen an. Sie sollen sich nicht damit herausreden, dass sie beten und mit Gaben und Spenden nicht zurückhaltend sind. Damit können sie sich niemals die Gunst Gottes erwerben. Amos sagt ihnen, dass Gott all das sogar verachtet. Weil es leer und hohl geworden ist. Weil dahinter nicht der Wunsch steht, Gottes Weg zu gehen. Weil es nur um die eigene Gewissensberuhigung geht. Man kann sich ja alles so zurechtlegen, wie man es braucht. Man kann auf Zwänge verweisen, ohne Alternativen in Betracht zu ziehen. Man kann alles rechtfertigen, was man denkt und tut – weil man ja meint, auf der richtigen Seite zu stehen und die richtige Haltung zu haben.
Aber das ist nicht Gottes Weg. Recht und Gerechtigkeit müssen wie Wasser alles durchdringen. Nicht meine Rechtfertigung für meine Worte und Taten ist interessant, sondern ob ich immer wieder neu beginne, für den anderen Menschen da zu sein. Für den Nächsten. Für den Mitmenschen, den Gott genauso liebt, wie mich. Und da sind alle verantwortlich, nicht nur Politiker. Da zähle ich. Ob ich voll Ärger über alles, was falsch läuft, mich nur auf der rechten Seite weiß, oder ob ich die Gerechtigkeit für den Nächsten zum Strömen bringe. Weil ich selbst weiß: Jesus Christus macht mich gerecht, wo ich versage. Deshalb bin ich frei für das Gute.
Herzlich grüßt
Ihr Pfarrer Albrecht Bönisch